Max Dienemann / Salomon Formstecher-Gesellschaft e. V.



Schana towa u'metuka! Ein gutes und süßes neues Jahr 5783!

Wir, die Max Dienemann / Salomon Formstecher Gesellschaft, wünschen unseren jüdischen Mitgliedern, Freunden und Förderern ein frohes, friedliches und gesundes neues Jahr! In einer Zeit, da die Welt von Unruhe und Unfrieden durchzogen ist, zeugt das jüdische Neujahrsfest vom Streben nach Frieden für alle Menschen, wird doch «Rosch haSchana» zuvorderst als «der Geburtstag der Welt» begangen, wie Juden gemäß der Liturgie zum Neujahrsfest beten.

In aller Welt feiern in diesem Jahr vom 25. September an Juden das Neujahrsfest «Rosch haSchana» (wörtlich «Kopf des Jahres»). Mit diesem in Gebet und festlichem Mahl begangenen Feiertag beginnen für Juden die «Jamim Norajim», die zehn «ehrfurchtsvollen Tage», die bis zu «Jom Kippur» dauern, dem «Versöhnungstag» (hierzulande 5. Oktober). Es ist dies eine Zeit, in der jeder gehalten ist über sich, sein Verhalten gegenüber der Welt und den Mit-Menschen Rechenschaft abzulegen, sich bei einem Menschen, den man beleidigt, gedemütigt oder geschädigt hat zu entschuldigen, den Schaden zu beseitigen und um Vergebung zu bitten. Gemäß der talmudischen, bis heute üblichen Metaphorik sitzt der Ewige in diesen zehn Tagen über jeden Menschen zu Gericht, entscheidet, wer ins «Buch des Lebens», hebräisch «Sefer haChajim» eingeschrieben, wessen Name daraus getilgt wird, wonach er das nächste «Rosch haSchana» nicht mehr erleben werde.


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Die Symbole von «Rosch haSchana»: der «Schofar» als Signalinstrument, gefertigt aus einem Widerhorn; neue Äpfel und Honig als Zeichen des Wunsches, das neue Jahr möge süß werden; Granatäpfel, neu geerntete Frucht, wegen seiner 613 Kerne ein Hinweis auf die nämliche Zahl von Ge- und Verboten, die das Leben eines Juden durchwirken; silberner Trinkbecher für die Segnung («Kiddusch») des Weins vor dem Festmahl an «Rosch haSchana».


NEUIGKEITEN

Kein Boxkampf in der ehemaligen Offenbacher Synagoge!

Mitte September erfuhren wir von der Idee, in der ehemaligen Offenbacher Synagoge, dem heutigen «Capitol», die diesjährige Box-WM der Junioren im Halbschwergewicht abzuhalten. Die Max Dienemann / Salomon Formstecher-Gesellschaft widersprach diesem geschichtsvergessenen Vorhaben öffentlich. Die Lokalpresse griff diesen Widerspruch auf, woraufhin dieses Ansinnen zurückgenommen wurde.
[ Stellungnahme unserer Gesellschaft ] [ Bericht der Offenbach-Post ]
[ Kommentar der Offenbach-Post ] [ Bericht der Frankfurter Rundschau ]
[ Bericht der Offenbach-Post über die Aufgabe des Vorhabens ]

12. September 1942: Zum Gedenken an den Beginn der Massendeportation von Offenbacher Juden
[ Einzelheiten ]


RÜCKBLICK

Offenbacher Lesungen
Literatur im O-Ton:

«Es ist ein Weinen in der Welt»
Charlotte Schwab liest Gedichte und Prosa von
Else Lasker-Schüler und Mascha Kaléko
[ Einzelheiten ] (aktualisiert 20.11.2021)
[ Veranstaltungsflyer ]

«Bahnbrecher einer lebendigen jüdischen Religiosität»
Zum 82. Todestag des Rabbiners Dr. Max Dienemann
[ Einzelheiten ]

«Sie reichen mir die Hand im Namen eines besseren Deutschlands»
Zum 60. Todestag von Dr. Siegfried Guggenheim
[ Einzelheiten ]

Sagen, was war
Zum Gedenktag 27. Januar 2021
[ Einzelheiten ]

Hüter der Erinnerung
25 Jahre Max Dienemann / Salomon Formstecher Gesellschaft Offenbach
[ Einzelheiten ]

«Kulturpreis der Stadt Offenbach»
Die Max Dienemann / Salomon Formstecher Gesellschaft ist am 6. Februar 2019 in der «Alten Schlosserei» mit dem «Kulturpreis 2018 der Stadt Offenbach» ausgezeichnet worden.
[ Einzelheiten ]

Offenbacher Lesungen
Literatur im O-Ton:
Eine andere Seite von LEONARD COHEN
Perla Batalla singt, Hanns Zischler liest,
Christof Graf erzählt
Sonntag, 18.November 2018
Alte Schlosserei der EVO
Goethering, Offenbach
[ Veranstaltungsflyer ]


Offenbacher Lesungen
Literatur im O-Ton:
DEBORAH FELDMAN liest aus ihren Bestsellerromanen
«Unorthodox» und «Überbitten»
Sonntag, 29. Oktober 2017
Alte Schlosserei der EVO
Goethering, Offenbach
«Schonungslose Konfrontation mit Emotionen und erkämpfter Freiheit» Jüdische Allgemeine
[ Dokumente, Fotos und Presseberichte ] [ Veranstaltungsflyer ]

90 Jahre «Offenbacher Haggadah»
Es ist ein Buch, das eine weltweit bekannte Geschichte auf ungewöhnliche Weise erzählt: die «Offenbacher Haggadah». Herausgegeben 1927 von dem Offenbacher Rechtsanwalt Dr. Siegfried Guggenheim, hat dieser rabbinisch kundige Laie die uralte Erzählung vom Auszug der «Kinder Israel» aus dem «ägyptischen Sklavenhaus» mit eigenen Kommentaren und neuen, handkolorierten Holzschnitten versehen. Als Gestalter haben Meister ihres Fachs mitgewirkt: Schriftgestalter Rudolf Koch, Holzschneider und Graphiker Fritz Kredel sowie Berthold Wolpe, Typograph, Goldschmied und Schriftentwerfer.
Lesen Sie, was es mit diesem einzigartigen buchkünstlerischen Werk auf sich hat, und zwar in dem Artikel, den Anton Jakob Weinberger am 11. April 2017 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter dem Titel «Eine jüdisch-christliche Weggemeinschaft» veröffentlicht hat.
[ Flyer zum Gedenkabend am 6. April 2017 ]


SOPHIE ROIS LIEST HILDE SPIEL
«Offenbacher Lesung» am 11. Dezember 2016
[ Dokumente, Fotos und Presseberichte ]  [ Veranstaltungsflyer ]



NEUE PUBLIKATION
Die Max Dienemann / Salomon Formstecher Gesellschaft bringt aus Anlass der Synagogeneinweihung vor hundert Jahren in der Publikationsreihe «Edition Sachor» die Gedenkschrift «(K)ein Platz an der Sonne» 100 Jahre Weihe der Synagoge an der Goethestraße in Offenbach» heraus.
[ Pressemitteilung ]  [ Leseprobe ]



NEUE PUBLIKATIONSREIHE
Die Max Dienemann / Salomon Formstecher Gesellschaft Offenbach e.V. hat eine neue Publikationsreihe aufgelegt. «EDITION SACHOR» heißt diese Reihe. «Sachor - Gedenke / Erinnere dich»: Der biblische Imperativ ist der Leitgedanke dieser Publikationsreihe. Der erste Band ist dem Kunstprojekt «Stele der Erinnerung» gewidmet.
[ Einzelheiten ]




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